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| Nein, Knut hat mit IKEA nichts gemeinsam, sondern wird von IKEA nur werbewirksam in Szene gesetz. Aber es stimmt schon, der Tag hat in großen teilen Skandinaviens eine besondere Bedeutung.
Der Knut Tag, in Schweden "tjugondedag jul" oder "tjugondag Knut", norwegisch "St. Knuts dag" oder "tyvendedags jul" ist der 20. und in Schweden, Finnland und Norwegen der letzte Tag der Weihnachtszeit. Dieser Tag fällt somit immer auf den 13. Januar. |
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An diesem Tag wird der Weihnachtsbaum geplündert (julgransplundring) und anschließend, wenn möglich auf dem kürzesten Weg ins freie befördert. Diese Methode hat den Vorteil anschließend möglichst wenig "Nadeln" wegputzen zu müssen. Die Plünderung des Weihnachtsbaumes ist daher auch ein familiäres Ereignis an dem die ganze Familie gemeinsam die Dekoration des Weinachtsbaumes entfernt und für das nächste Jahr verpackt. Für die Kinder ist dies ein besonderes Ereignis, da sie jetzt endlich die traditionellen "smällkarameller", eine mit Süßigkeiten gefüllte Verziehrung des Weihnachstbaumes ergreifen können. Warum in Schweden, Finnland und Norwegen Weihnachten eine Woche länger andauert als in anderen Teilen der christlichen Welt (lithurgischen Kalender) ist nicht direkt bekannt. Der Tag soll nach Knut IV, König von Dänemark benannt worden, der an diesem Tag im Jahr 1086 gestorben sein soll, wofür es aber widersprüchliche Angaben gibt. Auch für den Knut-Tag gibt es Hinweise für einen altnordischen, heidnischen Ursprung. Julblotet war das wichtigste Opferfest um die Götter für die kommende Aussaat und das Keimen der Saat wohlwollend zu stimmen. Das genaue Datum für "midvintern" ist ebenfalls umstritten wobei als letztes Datum der 14. Januar gilt und das Opfer noch vorher gebracht werden musste. |
![]() Foto: Holger Elgaard, Midvinterblot von Carl Larsson, Nationalmuseum Stockholm |
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